Archive for July, 2007

Neuanfang

Manchmal ist es einfach mal Zeit für etwas neues. Beziehung durch, Kisten in der neuen Wohnung endlich ausgepackt und jetzt wird das Büro in Angriff genommen.

Dafür habe ich gleich mal beschloßen mir ein Flip-Chart zu besorgen damit man zuhause auch vernünftig Brainstormen kann. Das hatte ich schon bei Ratze gesehen und das gefiehl mir sehr gut. Dazu habe ich mich auch gleich bei dem Partnerprogramm von Viking angemeldet, mal sehen was die so im Angebot haben. Abgesehen davon, dass mein Login schon vergeben war (wohl ein alter Account von mir), lief die Bestellung auch glatt mal schauen wann es da ist.

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jack on July 23rd 2007 in Allgemein

Geld verdienen im Internet

Ich werde oft gefragt, wie man Internetseiten monetarisieren und damit wirklich Geld verdienen kann. Je nach Bereich gibt es mehr oder weniger lukrative Ansätze:

TKP Vermarktung:

Mit einer TKP (Tausender Kontakt Preis) Vermarktung sind Banner-Werbemittel gemeint, die man auf einer Internetseite anzeigt. Dabei wird in 1000 Einheiten abgerechnet. Man blendet also 1000 mal einen Banner (Fullsize, Skyscraper, Layer, Content Ad etc.) eines Werbekunden ein und bekommt dafür einen vorher festgelegten Betrag. Diese Werbemöglichkeit eignet sich jedoch meistens nur für Webmaster, die sehr viele Besucher oder Seitenaufrufe haben (auch Page Impressions genannt). Meistens sind die eigenen Internetseiten für TKP Vermarkter erst ab 500.000 PIs im Monat interessant. Man sollte also schon 16-17.000 Seitenaufrufe am Tag (bzw. ca. 5.500 Besucher/Tag bei 3 Seitenaufrufen pro Besucher) haben, bevor man sich diese Monetarisierungsform ernsthaft anschaut. Sehr kleine spezielle Nischen können jedoch auch schon ab 100.000 PIs im Monat bedient werden.

Warum muss man erst viele Besucher haben um damit anzufangen? –> Wenn z.B. ein Mediaplaner von Eplus anruft und sagt “Hallo, ich würde gerne 2 Millionen Banner auf Ihrer Seite in diesem Monat anzeigen”, man diesem aber nur 100.000 Banner liefern kann, kommt man nicht ins Geschäft. Natürlich gibt es noch Restplatzvermarkter, die sich um ganz kleine Seiten kümmern und diese zu einem Thema zusammenfassen (z.B. die Kombination von 5 oder 10 Onlineforen zum Thema Fußball, welche zusammengefasst einen Sport- oder Fußballchannel mit 4 Mio. PIs im Monat ergeben).

Vorteile der TKP Vermarktung:

  • Wenn man viel Traffic/Besucher hat, ist es der leichteste Deal, den man als Webmaster machen kann.
  • Bannerverwaltung automatisiert durch Adserver: Nach der Implementierung hat man wenig Aufwand.

Nachteile der TKP Vermarktung:

  • Die dort erzielten Preise liegen jedoch teilweise noch unter den Affiliatevergütungen (gilt nur bei Restplatzvermarktung).
  • Die Qualität der eigenen Seite leidet unter dieser Art der Darstellung (gilt nur bei Restplatzvermarktung).

Links:

Affiliate Programme:

Der Seitenbetreiber bekommt Provisionen für Besucher (per Klick auf Banner) oder für einen Verkauf eines Produktes. Es handelt sich hierbei um Partnerprogramme, die von Webseiten oder Onlineshops angeboten werden. Beispiel: Ein Onlineshop wie OTTO.de muss ca. 20 Euro investieren, um über Flyer/TV/Radio/Print einen Neukunden zu gewinnen. Wenn ein Seitenbetreiber jedoch eine Neukundengewinnung für OTTO mit Bannern oder Textlinks auf seiner Webseite für 5 Euro anbietet, dann ist der Webmaster/Seitenbetreiber zufrieden und OTTO fährt immer noch 15 Euro günstiger gegenüber der üblichen Neukundengewinnung.

Vergütet wird meistens für einen Klick auf einen Banner (CPC = Cost per Click), oder für eine Anmeldung eines Kunden im Shop (CPL = Cost per Lead) oder für den Verkauf eines Produktes (CPS = Cost per Sale). Die Ergebnisse werden vom Affiliate am jeweiligen Monatsende per *.pdf auf den eigenen Mailaccount geschickt. Die Erlöse werden am 15. des Folgemonats automatisch ausgezahlt. Ich sehe die automatische Auszahlung als wichtigen Vorteil für all diejenigen, die eine Seite nur nebenbei betreiben, da man seinem Geld nicht hinterherlaufen muss und man auch keine Rechnung schreiben muss (erfolgt alles automatisiert auf Gutschriftbasis). Zu beachten ist jedoch, dass man vornehmlich mit Partnerprogrammen zusammen arbeiten sollte, die auf stabilen Beinen stehen. Warum: Sollte ein Partner mit dem Traffic des Seitenbetreibers auszuschüttende Erlöse erzielen, zwischenzeitlich jedoch in finanzielle Not geraten und zahlungsunfähig werden, so bleibt der Seitenbetreiber gegebenenfalls auf den ihm zustehenden offenen Auszahlungen seiner Erlöse sitzen. Dies ist jedoch bei hier vorgestellten Partnerprogrammen nicht der Fall.

Vorteile der Affiliate Programme:

·Wenn man qualifizierte Besucher hat, ist es der leichteste Deal, den man als Webmaster machen kann.

Links:Bekannte Partnerprogramme – Plattformen sind Zanox oder Affili.net , Belboon , Comission Junction , Superclix, Adcell, TradeDoubler

Linkverkauf: Wenn die Seite in Google gut da steht und auch einen hohen PageRank hat, kann der Seitenbetreiber auf der Seite Textlinks verkaufen. Ein wichtiges Entscheidungskriterium (neben weiteren Kriterien) für eine hohes Ranking bei Suchmaschinen wie Google ist die Anzahl der Links der eigenen Seite, welche auf anderen – gut besuchten – Seiten hinterlegt sind (Linktausch). Die Überlegung dahinter ist, dass eine Seite, die von vielen anderen Seiten verlinkt wird, wohl wichtig sein muss. Demnach wird diese Seite in den Ergebnissen weiter oben angezeigt.

Vorteile des Linkverkaufs:

·Man macht sich seine Seite nicht durch gegebenenfalls häßliche Bannerwerbung kaputt.

·Die Links sind schnell eingebaut.

·Auf dem freien Markt werden meistens Preise zwischen 10 bis 100 Euro pro Link und Monat erzielt.

Nachteile des Linkverkaufs:

·Meistens muss man dafür eine Rechnung schreiben (was schlecht automatisierbar ist).

Link:Dienste wie TLA oder Linklift sind für den deutschen Markt bekannt.

Sponsoring: Beim Website-Sponsoring lässt man sich von einem Partner – meistens auf Monatsbasis – die Präsentation seiner Marke auf der eigenen Seite vergüten. Beispiel: “Unsere Vereinsseite wird Ihnen präsentiert mit der freundlichen Unterstützung des Autohauses XYZ”. Meistens wird dann das Logo durch eins des Sponsors ersetzt oder die Seite wird in den Farben des Partners gefärbt. Diese Vermarktungsart eignet sich insbesondere für kleine Seiten, Vereine oder Clubs, welche durch einen lokalen Partner die Kosten der Seite refinanzieren wollen. Der Partner/Sponsor zahlt dabei eine monatliche Miete unabhängig von der Reichweite der Seite. In Deutschland scheint das Sponsoring ziemlich selten vorzukommen und sich auch nicht wirklich durchzusetzen.

Spenden: Man ruft die Besucher seiner Seite dazu auf ,einen kleinen Betrag zu spenden, damit weitere Inhalte erstellt werden können bzw. die Seite erhalten bleiben kann. Damit kann der Betreiber die laufenden Kosten für den Webserver durch Spenden tragen. Wer also wirklich nur auf Hobby Basis eine Seite über seine Modelleisenbahn betreibt, kann die z.B. ca. 5 Euro, die im Monat für den Betrieb des Servers anfallen, realistisch über Spenden finanzieren. Meistens wird hier mit Überweisung gearbeitet bzw. mit Geldanweisung per E-Mail mit Diensten wie Paypal oder Moneybookers. Über diese Anbieter kann man auf seiner Seite einen vorgefertigten Spendenbutton einbauen.
Google Adsense:… gehört eigentlich zur Vermarktungsart Affiliate Programme. Da dieses Produkt den Markt doch schlagartig verändert hat, gehe ich darauf noch einmal getrennt ein. Der Seitenbetreiber kann sich kostenlos bei Google Adsense anmelden und bekommt – nach einer Prüfung, ob die Qualität der Seite ausreichend ist – einen Werbecode, der auf der Seite eingebaut werden muss. Der Code ermittelt dann automatisch den Inhalt der Seiten und zeigt dazu passende Textanzeigen an.

Vorteil von Google Adsense:

Auch hier liegen die Vorteile in der vollständigen Automatisierung.

Link:

·Ich habe bei Internetszene zu Google Adsense einmal ein kurzes Video Statement abgegeben. Meiner Meinung nach ist diese Vermarktungsform für junge Gründer ein zu favorisierendes Modell, wenn man in Richtung Affiliate/Contentportale gehen möchte.

Eigenes Produkt:Man verkauft auf den eigenen Seiten ein eigenes Produkt, wie z.B. selbstgehäkelte Socken, selbsterstellte eBooks, selbstentwickelte Software, eigene Seminare oder Müsli.

Vorteil des eigenen Produktes:

·Es ist die lukrativste Vermarktungsform.

Nachteile des eigenen Produktes:

·Es ist die aufwendigste Vermarktungsform: Verpacken, Rechnungen schreiben ect. müsste man entweder outsourcen bzw. Leute einstellen.

·Es ist schwer automatisierbar und kann gegebenenfalls locker einen 10 Stunden/Tag Job bedeuten. Schließlich geht es im Internet vielfach darum, Geld nebenbei zu verdienen.

Links:

·Einige Bücher, welche ich empfehle, um sich schnell in das Thema einzufinden:

1.Homepage-Erfolg. Wie Sie im Internet mehr Geld verdienen

2.Geld verdienen im Internet durch kostenlose Partnerprogramme

3.Mit einem Web-Shop Geld verdienen

·Wer gerade anfängt und wirklich kein Geld hat, findet diese Bücher meistens auch gebraucht bei Ebay.

·Diejenigen, die zunächst gar nix ausgeben wollen, finden bei Affiliate Tutorials kostenlose eBooks, die sich umfassend mit dem Thema auseinandersetzen.

 

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jack on July 18th 2007 in Allgemein

Technorati Account anlegen

Jeder, der seinen Blog promoten möchte, sollte sich einen Technorati Account anlegen. Ich habe mich jetzt endlich auch angemeldet. Jeder kann jetzt mein Technorati Profil sehen.

Ist eine Echtzeit-Suchmaschine für Blogs. Dabei kann sich jeder anmelden und die Suchmaschine wertet die Wichtigkeit eines Blogs anhand der Links zu dem Blog.

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jack on July 10th 2007 in Allgemein

Regen 2.0 oder nicht schon wieder!

Ich habe echt nix gemacht! Eben war die Sonne noch da, geht man mal kurz ins Web, und schon ist überall Wasser.

Sehr lustig ist auch zu sehen, wie nach 2 Minuten sich schon die Wasserpfützen bilden und manche sich noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf die Straße wagen.

Der Typ aus der Wüste hat sich zwar total über das Wetter gefreut weil das bei ihm nie vorkommt, trotzdem wird langsam kalt in diesem Land.

Regen in Hamburg Regen 2.0 in Hamburg

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jack on July 10th 2007 in Allgemein

Neue Social Community für Affiliates gestartet

Der nicht ganz untätige Karsten Windfelder hat eine neue Social Community für Affiliates gestartet. Da das ganze teilweise auf ältere Daten bzw. Registrierungen von Forum-Accounts basiert, sind schon richtig viele Leute dabei. Ich denke, das wird in Deutschland die Netzwerk- Plattform für Affiliates. Endlich kann man seine Profilbeschreibung, die es ja damals schon bei 100 Partnerprogrammen gab, auch selber überarbeiten. Neben der ausführlichen Selbstdarstellung kann man:

  • Kontakt mit Affiliates, Merchants, Netzwerken und Agenturen knüpfen
  • Ein eigenes Blog einrichten
  • Fotos und Beiträge hochladen (oje, oje, wenn ich da an manche meiner Bilder denke)
  • Bewerten von Fotos und Beiträgen anderer
  • Merchants, Netzwerke und Agenturen können sich präsentieren und von den Usern bewerten lassen
  • Eigenen AdSense-Code einbauen und mitverdienen
  • Eigene Gruppen starten (z. B. Regionalgruppe Hamburg)

Ein Blog Watch mit den besten Blogs der Affiliate-Szene und regelmäßige Wettbewerbe und Gewinnspiele runden das Angebot ab.

Ich würde sagen, super gestartet und viel Erfolg!

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jack on July 6th 2007 in Allgemein